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Klitschko vs. Solis - Der kürzeste Boxkampf aller Zeiten


Alle waren Sie da, die Schönen und die Reichen. Und vor allem die, die glauben sie gehören zu einer der beiden Gruppen dazu - oder zu beiden. Egal, wie auch immer.
Jedenfalls pfiffen alle gemeinsam länger, als der Boxkampf eigentlich andauerte.
Nach knapp 180 Sekunden war die Show schon wieder vorbei. Solis kam nach einem Mädchentreffer an die Schläfe ins Straucheln, stürzte unglücklich und riss sich ein paar Bänder im Knie ab. Ende, aus, vorbei. 
Also der Boxkampf.
Nachher gabs dann noch verbale Haue zwischen den beiden Managern der Boxstars.
Seit langem schon liebende Intimfeinde, überschütteten sie sich mit verbalen Ausfällen die nicht zitierfähig sind.
Eigentlich war keinem der Anwesenden klar, warum die beiden so ohne Not aneinander gerieten. Klitschko hätte Solis sowieso umgehauen und dieser kassiert für die 180 Sekunden immerhin fette 1,8 Millionen Euro Prämie.

Also dafür würde ich mich auch nicht von einem russischen Bergmassiv verprügeln lassen.
Dann doch lieber gleich ins Krankenhaus mit Aua-Knie.

 



 
 

Augen zu und durch - Mountain Bike World Cup in Val di Sole

Väter, wenn eure Söhne oder Töchter einmal Mountain Bike Rennen fahren wollen, geht nicht hin!
Und schon garnicht, wenn es um den World Cup geht.


Es gibt wirklich Leute, die schrecken vor nichts zurück. Die knallen volles Rohr einen Abhang runter ... ohne Rücksicht auf eigene Verluste. Unfassbar.
Mit 40 Sachen über einen Feldweg ist ja noch nett anzusehen, aber mit 60 Sachen durch einen nicht begehbaren Waldhang zu donnern tut schon beim Zusehen weh.
Aber irgendwie sind die Schutzengel bei den Mountain Bikern wohl schneller als bei normalen Fahrradfahrern. Passieren tut den Fahrern selbst bei einem kapitalen Abstieg nichts gravierende.
Auch unfassbar.



 

Tschechisches Ballett - Eishockey vom Feinsten

Da sitzt man Sonntags in aller Ruhe am Frühstückstisch und dann schellt das Telefon. Ab nach Köln und einen Kollgen ersetzen der sich mit Krankheit plagt. Das Wunder der Akkreditierung vollzieht sich durch die lenkende Hand von Dirk Zscherpe (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Hilfe!) in Windeseile.

Geiler Sport, geile Spiele. Das kleine Finale um den dritten Platz zwischen Schweden und Deutschland ist schon klasse, aber das Endspiel toppt alles, was ich bisher an Sport gesehen habe.
Durch das erste Tor für die Tschechen nach knapen 20 Sekunden entwickelt sich eine Spannung im Spiel, die auch durch zahlreiche kapitale Fouls der Russen nicht abreisst.



 

Kesselbergrennen - Die tollkühnen Männer in ihren driftenden Kisten

Alle paar Wochen treffen Sie sich irgendwo auf der Welt zu einem Rennen.
Und alle 5 Jahre sind sie am Kesselberg zum historischen Bergrennen. Man kennt sich gut und seit Jahren - genauso wie die jeweiligen Autos und Motorräder, schließlich ist man eine grosse Familie.
Beim Rennen selbst geht es nicht etwa um Zeiten oder gar um Platzierungen, sondern einzig und allein darum, eine bestimmte kurvige Bergstrecke mit einem historischen Automobil zu fahren.
Und trotzdem knatterten Sie im strömenden Regen auch dieses Jahr wieder am Kesselberg im Power Slide die engen Kurven hinauf als gelte es mindestens 10 WM Punkte zu holen.



 

Porsche Museum - Avantgarde trifft Ikone

Die Autohersteller in und um Stuttgart übertreffen sich gegenseitig bei der musealen Präsentation ihrer Unternehmen. So hat Porsche mit seinem Museum ein architektonisches High Light geschaffen, dass es selbst dem 911er schwer macht angesichts der avantgardistischen Architektur angemessen wahrgenommen zu werden.
Aber Porsche wäre nicht Porsche wenn die Exponate nicht so elegant angeordnet wären, dass man um einen Kaufvertrag für einen Turbo eigentlich garnicht mehr herum kommt.



 

Mercedes Benz Museum - Hi Tech als Kunstgenuss

Ich wollte immer schon einmal in das Mercedes Benz Museum nach Stuttgart.
Irgendwie hat es bisher aber leider nie geklappt.
Da kam der Auftrag für einen Kalender des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gerade richtig. Und so konnte ich mich einen ganzen Tag in diesem Architekturtempel für Autoverrückte (zu denen ich bekanntlich auch gehöre) fotografisch austoben.



 

300+x: Blood Pressure made by Ferrari

Kein Stand wird auf der IAA mehr gestürmt, als der Ferrari Stand. Und ohne die netten Herren mit dem breiten Kreuz und dem Knopf im Ohr würde die Glasballustrade sicher nicht halten.

Bei dem Messeauftritt von Ferrari stimmt ja wirklich alles.
Beim Blick auf die Autos sprengt dem normalen Mann sowieso der Blutdruck die Netzhaut aus dem Auge und das Design des Standes ist genauso wie das Personal sehr italienisch: Zeitlos, elegant, modern und rattenscharf.



 

Mansory - Autoträume in Carbon

Autos sind Massenprodukte, hört man. Autos sind zum fahren da, weiss man.
Was für ein geiles Auto, sagt man, wenn man einen Mansory sieht.
Karosserieteile aus Carbon in einer beispielhaften Verarbeitungqualität an Basisautos der Traumwagenklasse schaffen ein optisches Erlebnis jenseits jeglicher Massenprodukte.

Ob sie zum fahren geeignet sind, kann ich nicht sagen.
Aber sind auf jeden Fall atemberaubend anzusehen.

AMG verleiht Flüüühgel

Flügeltüren stehen bei Mercedes für die wahren Automobil-Ikonen. So auch beim neuen SLS.
Ehrlich gesagt: Als ich das Auto das erste mal gesehen habe, ist mir die Luft weggeblieben.
Das Auto, dass die Techniker und Ingenieure in Affalterbach geschneidert haben wird die Zeit genauso überdauern wie der legendäre Vorgänger, der 300 SL.



 

Red Bull Air Race in Abu Dhabi

Bill Gates war dort und fiel garnicht grossartig auf. Damit ist eigentlich schon genug erklärt.
Eine Veranstaltung der Superlative hat die Red Bull Marketing Mannschaft im mittleren Osten hingelegt.
Erstklassige Organisation traf auf bestes Wetter und ein spannendes Rennen.



 

Mercedes goes IAA 2009

Gigantisch wie immer, stylish wie immer, geil wie immer.
Mercedes eben. Muss man mehr sagen?

Nein, eigentlich nicht - es sei denn .... jaja, der Gedanke an Sprit sparen ist bei Mercedes auch angekommen. Gott sei Dank noch nicht in dem Maße wie bei BMW, wo das schärfste Modell am Stand die langbeinige Blondine aus der Ukraine war.



 

Reifenpanne - oder wie man vor dem Start ein Rennen verliert

Nach einem taktischen Fehler bei der ersten Reifenwahl war das DTM Rennen am Nürburgring für Audi schon vor dem Start gelaufen.
Zwar sah es kurz vor dem Rennen nach Regen aus, erfahrene Eifelpiloten wussten aber die Vorzeichen richtig zu deuten und sahen, in welche Richtung der Wind wehte.
Und so kam es wie es kommen musste. Bereits nach der Einführungsrunde fuhren die Audis an die Box und mussten das Rennen vom Ende des Fahrerfeldes her aufnehmen.


Was folgte war eine reine Routinesache für Norbert Haug und seine Mannschaft: Vierfach-Sieg für Mercedes.
Gewinner war diesmal Bernd Schneider der ein paar Tage nach seinem Geburtstag immer noch bester Laune war. 



 

Santander F1 Grand Prix Hockenheim 2008 - The Hamilton Race

Wer gesehen hat, mit welcher spielerischen Souveränität Lewis Hamilton in Hockenheim gewonnen hat,
der ahnt, dieser Mann wird in der Formel 1 alle Rekorde brechen.
Eiskalt rast der 23 Jährige Brite nach einem Strategiefehler seines Teams an Felipe Massa und Nelson Piquet jr. vorbei auf Platz 1 und kommt so einen weiteren Schritt näher an die Fahrerweltmeisterschaft.



 

The Beauty and the Beast

Wenn Mercedes AMG ein neues Auto vorstellt, dann ist es nicht einfach, ein passendes Rahmenevent für ein solches Hi-Tech Produkt zu schaffen. Unter der Mercedestribüne am Hockenheimring stellte man gleich zwei neue exklusive Straßenrenner vor und sprengte alle bisher gezeigten Dimensionen.

"The Beauty", ein SL63 IWC Roadster und "The Beast", ein SL65 Biturbo Black Series Coupé wurden mit einer Show der Öffentlichkeit präsentiert, die nichts ausließ: Tanz, Feuer, Wasser, Explosionen und natürlich die beiden Boliden schlugen die Gäste zu den packenden Rhythmen von T.M. Stevens in einen faszinierenden Bann. 



 

The Night of the Stars

Die Parties am Hockenheimring sind legendär. Vom Campingplatz bis zur Boxengasse herrscht zum Formel 1 Rennen für drei Tage Partyatmosphäre am Ring. Knappe 100 km von der Konzernzentrale, betrachtet Daimler das Rennen am Hockenheimring als Heimrennen. Und zu Hause feiern die Schwaben bekanntlich am ausgelassensten.
Ausser den F1 Piloten waren alle Mercedes Rennfahrer vor Ort. Bernd Schneider feierte seinen Geburtstag und Niki Lauda, Kimi Raiikonen schwoften hautnah mit den Gästen bis in die frühen Morgenstunden.

Und ausser sportlichen Autos gab es auch den einen oder anderen weiblichen Gast, der ohne jeden Zweifel nahtlos in die Kategorie der Supersportwagen reinpasste.



 

Regenschlacht am Nürburgring

Beim Formel 1 Grand Prix am Nürburgring herrscht das Regenchaos. Mark Webber schleudert mit seinem Toro Rosso hinter Bernd Mayländers AMG Safety Car her und landet schließlich zusammen mit sechs anderen F1 Piloten innerhalb von nur 40 Sekunden im Kiesbett vor der Mercedes Tribüne.

 

 

 

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